Rezension: Conversion - Zwischen Göttern und Monstern

Violetta | Mittwoch, 28. November 2018 |

Buchtitel: Conversion - Zwischen Göttern und Monstern
Autor: C. M. Spoerri & Jasmin Romana Welsch
Verlag: Sternensand
Seiten: 438
Format: Softcover
Preis: 12,95 €




Klappentext
Ich bin Skya und stamme von der Insel Diés. Dieser Satz kam mir bis vor Kurzem ohne Zögern über die Lippen. Aber … alles hat sich als einzige Lüge herausgestellt – und die größten Offenbarungen stehen uns noch bevor. Was hat es mit den Deimos und Alba auf sich? Monster, die zum Töten erschaffen wurden, von Menschen, die Gott spielen? Was ist meine Rolle in dieser fremden Welt, die wir als Rettung angesehen haben und die uns dennoch alle Hoffnung nimmt?
Ich habe noch keine Antworten auf meine Fragen erhalten, aber ich werde nicht aufgeben, bis ich die Wahrheit kenne.
Warum ich diesen Monolog führe? Weil … Ich weiß nicht, was mit Zero los ist. Ich erkenne ihn nicht wieder. Er verändert sich, macht mir Angst. Da ist diese Hitze, die ihn innerlich aufzufressen droht, und ich befürchte, dass ich ihn verliere. Ich muss ihm helfen. Es gibt immer einen Weg. Immer.

(Quelle: Sternensand Verlag)

Meine Meinung
Skya, Zero, Calem und Mona haben es mithilfe der Inducer ans Festland geschafft, doch die größte Gefahr steht ihnen noch bevor, denn die Menschen haben Gott gespielt und grausame Bestien erschaffen, die die Stadt unsicher machen: Die Alba. Doch es wüten noch andere Monster da draußen: Die Deimos, ein Nebenprodukt des Götterprojekts, die es nie hätte geben sollen. Zu allem Übel ist Zero nicht mehr der, der er früher war. Er erkennt Skya nicht. Nach seiner Flucht aus dem Forschungslabor macht sich Skya auf die Suche nach ihm. Aber um ihn zu retten, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich mit dem Feind zu verbünden. 

Für den zweiten Band der Dilogie haben die beiden Autorinnen wieder den Ich-Erzähler gewählt, jedoch erlebt der Leser die Geschichte dieses Mal nicht nur aus Skyas und Zeros Perspektive, sondern auch zusätzlich aus Tess' und Edeans Sicht, zwei wichtigen Nebenfiguren. Der Schreibstil ist jedem Charakter angepasst worden, sodass alle vier Figuren eine eigene Stimme haben. 

Das Setting der Geschichte unterscheidet sich sehr vom ersten Band. Eine vom Krieg zerstörte Stadt, Forschungslabore, unterirdische Tunnel und Gefängniszellen gibt es hier zu entdecken - und Monster. Besonders die zwei unterschiedlichen Monsterarten, die die Menschen bedrohen, sorgen für Spannung. 

Da dies der abschließende Band ist, erfährt der Leser auch, was es mit den Inseln Nox und Dies auf sich hat und andere erschütternde Geheimnisse, die Skya und Zero gleichermaßen aus der Bahn werfen. Spannung ist in beinahe jedem Kapitel vorhanden und einige neue Nebenfiguren hauchen der Geschichte noch mehr Leben ein. Obwohl Zeros Entwicklung für mich das Interessanteste war, störte mich vor allem seine unangebrachte Eifersucht und sein Machogehabe. Ständig ist er drauf und dran, jemanden grundlos zu verprügeln, und wirkte allgemein überdurchschnittlich dumm auf mich. Zum Glück kann Skya seinen Mangel an Verstand ausgleichen. 

Das Ende kann man beinahe als episch bezeichnen, da die Figuren nicht wissen, ob sie den Kampf überleben. Skyas und Zeros Entschlossenheit, die zu beschützen, die sie lieben, hat mich sehr beeindruckt und die Figuren zu wahren Helden gemacht. 

Fazit
Ein spannungsgeladenes Finale inklusive düsterem Setting und unheimlichen Monstern. Alle offenen Fragen aus Band 1 werden beantwortet und die Geheimnisse, die dabei gelüftet werden, sind teilweise erschütternd und unvorhersehbar. Den Monsteraspekt und Zeros Verwandlung fand ich persönlich am besten an der Geschichte, sein Machogetue und seine Selbstverliebtheit - ob gespielt oder nicht - machte ihn jedoch unsympathisch. 


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