Bloggerbrunch: Einen Roman schreiben - aber wie?

Violetta Leiker | Samstag, 11. Februar 2017 |

Auf dem Blog von Tanja, Der Duft nach Büchern und Kaffee, habe ich eine interessante Aktion gefunden, den Bloggerbrunch, bei dem sich alles um das Schreiben eines Romans dreht. Zu diesem Anlass haben Tanja und Leni von Meine Welt voller Welten Autor und Blogger Marcus Johanus interviewt. Ich bin zwar einige Stunden zu spät dran für den Bloggerbrunch, beantworte dennoch trotzdem gerne die Fragen.

14:00 Uhr: Hast du selbst schon mal eine kleine Geschichte oder gar einen ganzen Roman geschrieben? Hast du schon mal darüber nachgedacht, deine Geschichte zu veröffentlichen oder hast du bislang „nur für die Schublade“ geschrieben? Bist du beim Schreiben schon mal auf kleine Probleme (wie eine Schreibblockade) gestoßen? Magst du uns Näheres dazu erzählen?
Solltest du bislang noch nicht selbst geschrieben haben, hast du vielleicht Freunde, Verwandte oder Bekannte, die sich am Schreiben ausprobieren und sich mit dir gelegentlich darüber austauschen?
Seit November 2013, mit Beginn meines Fernstudiums bei der Schule des Schreibens, habe ich mit dem Schreiben begonnen. Zuerst habe ich nur Kurzgeschichten geschrieben, die ich zur "Benotung" bei meiner Studienleiterin einreichen musste. Nachdem ich etwas Vertrauen in meine Fähigkeiten gefasst habe, reichte ich einige Geschichten auch bei Verlagsauschreibungen ein. Zwei meiner Kurzgeschichten wurden bereits veröffentlicht (April 2015, März 2016). Die dritte Veröffentlichung erfolgt im kommenden Monat. Ich bin schon sehr gespannt auf das Printbuch, das der Verlag bei der Leipziger Buchmesse am Stand der Romantruhe präsentieren wird. Von Anfang an war mir klar, dass ich nie "nur für die Schublade" schreiben würde. Schreiben bereitet mir große Freude, ist aber auch mit einer Menge Arbeit verbunden, für die ich mit einer Veröffentlichung belohnt werden will. Mein Fernstudium habe ich beinahe beendet und habe mit dem Plotten eines Jugendromans begonnen, dessen Rohfassung ich in diesem Jahr fertigstellen will. Ich hoffe sehr, dass es mir gelingt, diesen Roman eines Tages bei einem seriösen Verlag unterzubringen. Mein Traum ist es, hauptberuflich zu schreiben. Ein Traum, der zwar nicht leicht zu erreichen ist, nach meiner Einschätzung aber nicht unrealistisch ist. Schließlich hat jede Schriftstellerin und jeder Schriftstellerin klein angefangen. 
Schreibblockaden kenne ich nicht. Ich habe beim Plotten oder Schreiben eher das Problem, dass mir zu viele Ideen auf einmal kommen (und leider parallel für verschiedene Romanprojekte), sodass ich mich schwer auf ein Projekt konzentrieren kann. Da sich mittlerweile 28 Romanprojekte in Planung befinden, reiße ich mich zusammen und konzentriere mich ausschließlich auf das Jugendbuch, um den "Kontakt" zu den Protagonisten nicht erneut zu verlieren. Raphael und Misha begleiten mich zurzeit am Tag und in der Nacht in meinen Gedanken - und dafür bin ich sehr dankbar. 

14:30 Uhr: Im Interview mit Marcus Johanus haben wir den Autoren und Podcaster gefragt: „Ich habe schon oft den Satz von Gesprächspartnern gehört: Schreiben ist nichts für mich. Ich kann das einfach nicht. Mir fehlt die Fantasie für so was. Wie denkst du über diese Aussage?“ Wie würdest du diese Frage beantworten?
Früher habe ich genauso eine Meinung zu kreativen Berufen vertreten. Ich habe mich schon als Kind ständig bei meinen Eltern beklagt, wieso ich talentfrei zur Welt gekommen bin. Die Wahrheit ist, dass ich zu starke, angeborene Minderwertigkeitskomplexe hatte, die mich bis ins Erwachsenenalter daran gehindert haben, zu erkennen, dass ich zu allem fähig bin, wenn ich nur an mich glaube. Mittlerweile bin ich selbstbewusst genug, um offen sagen zu können, dass ich Schriftstellerin bin, wenn auch noch keine bekannte. Davon, dass ich einen Verlag für meine Romane finde, bin ich überzeugt. Ohne den Glauben an mich selbst, wäre ich nicht in der Lage zu schreiben, weil mich die Selbstzweifel auffressen würden. Ich denke, dass jeder Mensch Fantasie besitzt, aber einige noch nicht herausgefunden haben, wie sie sie gezielt einsetzen können. 

15:00 Uhr: Ganz besonders interessant fanden wir Marcus Antwort auf die Frage „Wie viel Wert misst du dem ersten Satz in einem Buch bei? Meinst du er ist für den ersten Eindruck ausschlaggebend? Worauf sollte man beim ersten Satz achten?“ Auch hier würden wir uns gerne mit dir austauschen. Wie denkst du über den ersten Satz in einem Roman? Schenkst du ihm überhaupt Beachtung oder meinst du, dass er unterbewusst auf den Leser wirkt?
Ich denke eher, dass nicht der erste Satz, sondern die ersten paar Seiten entscheidend dafür sind, ob der Leser weiterlesen möchte oder nicht. Das Lektorat eines Verlags liest schließlich auch die ersten paar Seiten eines eingesandten Manuskripts, um abzuwägen, ob es markttauglich ist oder nicht, und nicht nur den ersten Satz. Ich persönlich achte beim Lesen nie auf den ersten Satz. Der Einstieg eines Buches sollte einfach spannend sein, die Protagonisten sollten vor einer schwierigen Aufgabe stehen. Landschaftsbeschreibungen oder Erklärungen haben am Anfang eines Romans nichts verloren. Bestes Beispiel für ein Buch, dessen "Anfang" (ca. 100 Seiten) so langweilig ist, dass viele meiner Bekannten es nicht weitergelesen haben, ist "Seelen" von Stephenie Meyer. Wer aber Durchhaltevermögen hat, wird belohnt. Die restlichen knapp 700 Seiten überzeugen in so hohem Maße, dass dieses Buch zu meinen absoluten Lieblingen gehört und ich es immer und immer wieder lese. 

15:30 Uhr: Auch eine Frage, die wir Marcus gestellt haben war, wie er das das einfache „drauflos schreiben“, also Schreiben ohne vorherige Planung beurteilt. Für Marcus persönlich kommt diese Technik nicht infrage. Wie denkst du darüber?
Ich habe die "Einfach-Drauflos-Schreiben-Technik" ausprobiert, bin in einer Sackgasse gelandet und habe die Lust an dem Projekt verloren. Der Text taugte nichts, weil sich die Geschichte ins bodenlose Nichts stürzte. Mein Jugendbuch plane ich akribisch (Kapitel für Kapitel, Szene für Szene), und es juckt mich schon in den Fingern, endlich mit dem Schreiben loszulegen, zu erleben, wie meine Protagonisten sich selbstständig in Richtungen entwickeln, die ich nicht vorhergesehen habe, und die Geschichte einen anderen Verlauf nimmt, als von mir ursprünglich geplant. Denn auch durch Planung, kann man meistens nicht verhindern, dass einem während des Schreibens das Gehirn Szenen oder Ideen häppchenweise zuspielt, die einem so genial erscheinen, dass man die Hälfte der Planung über Bord wirft. 

Wie hat dir unser Bloggerbrunch-Special gefallen?
Mir hat dieses Special sehr gefallen, vor allem, da es um das Schreiben von Romanen ging, was mich als Autorin sehr interessiert. Außerdem folge ich dem Blog von Marcus Johanus schon seit Jahren und lese fleißig seine interessanten und aufschlussreichen Schreibtipps.

Kommentare:

  1. Hallo Violetta,
    ich habe gerade gesehen, dass du dich unserem Bloggerbrunch angeschlossen hast. Vielen Dank dafür <3

    Dass du ein Fernstudium besuchst, finde ich richtig spannend. Es zeigt auch, wie viel dir am Schreiben liegt und dass du bemüht bist deine Fähigkeiten noch weiter zu verbessern.
    Mit deinem Kommentar zum Jugendroman hast du meine Neugierde geweckt.Kannst du schon ein paar Details zum Plot verraten oder möchtest du das lieber noch nicht?
    Auch denke ich, dass dein Blog dir vielleicht dabei helfen könnte Kontakte zu knüpfen. Wenn du dein Buch hier vorstellst, erreichst du schon einen Teil deiner Zielgruppe. Würdest du denn eventuell auch den Weg des Selfpublishers gehen oder kommt das für dich nicht in Frage?

    Richtig interessant finde ich auch deinen Kommentar zum Thema Schreibblockade und dass du eher zu viele als zu wenige Ideen hast. Ich wollte dir gerade schon den Tipp geben alles aufzuschreiben, damit nichts verloren geht, damit du deine Ideen für weitere Projekte nutzen kannst. Da habe ich gelesen, dass du schon Stoff für 28 weitere Romane zusammen hast. ;o))) Trotzdem würde ich die schönsten Ideen niederschreiben. Man weiß ja nie, wofür man sie irgendwann noch verwenden kann. Was denkst du?

    Deinen Kommentar zur 14:30 Uhr Frage finde ich richtig schön und absolut motivierend. Ich denke, dass es vielen Menschen geht wie dir. Viele haben vielleicht auch keine Freunde mit einem ähnlichen Hobby. Sie haben Angst vor Zurückweisung und davor nicht ernstgenommen zu werden. Ich denke auch, dass diese Charakterstärke mit dem Alter kommt. Man lernt halt, dass andere Menschen auch nicht perfekt sind und entwickelt in einigen Dingen eine innere Ruhe. Ich freue mich so sehr, dass du den Mut gefunden hast deine Träume so selbstbewusst anzugehen :o)

    Ach ja, Seelen liegt auch noch auf meinem SuB. Die vielen Buchseiten haben mich bislang noch abgeschreckt. Ich bin aber froh, dass du mich gerade schon ein wenig darauf vorbereitet hast, dass der Anfang vielleicht schleppend sein könnte und sich die Geschichte dann noch gut entwickelt.

    Sicherlich hast du Recht mit dem, was du da sagst. Der erste Satz kann keinen Einblick in den ganzen Roman liefern. Dafür ist er zu kurz. Aber es gibt viele Autoren, die ein besonderes Augenmerk auf diesen Satz legen. Es gibt tatsächlich Bücher, bei denen dieser eine Satz schon eine extreme Wirkung entfaltet.

    Mit deiner Meinung zum planenden Schreiben gehst du mit Marcus Ansicht einher. Ich kann deine Meinung auch sehr gut nachvollziehen. Meine letzte Geschichte liegt jetzt schon länger zurück. Gerade bei längeren Geschichten bin ich ohne Planung schnell an meine Grenzen gestoßen. Deine Aussage kann ich für mich also genau so unterschreiben :o)

    Vielen Dank, liebe Violetta, dass du an unserer Aktion teilgenommen hast. Es war für mich sehr interessant deine Erfahrungen als Autorin zu verfolgen. Für dein Romanprojekt wünsche ich dir alles Gute. Ich hoffe sehr, dass du einen Verlag findest, der dein Werk veröffentlichen möchte :o)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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    1. Liebe Tanja,

      das Fernstudium schien mir eine gute Idee zu sein. Ich will auf jeden Fall meine Fähigkeiten immer weiter verbessern; man lernt ja nie aus. Wichtig ist mir vor allem, qualitativ hochwertige Texte zu schreiben, deshalb finde ich auch, dass ein Lektorat Pflicht ist. Mir fallen die eigenen logischen Schnitzer nur selten auf.

      Mein Traum ist es, einen Verlag für meine Bücher zu finden - und ich werde solange suchen und mein Manuskript so oft überarbeiten, bis es mir gelingt. Selfpublishing kommt für mich nicht infrage, auch wenn ich dabei mehr Entscheidungsfreiheit hätte.

      In meinem aktuellen Jugendbuch geht es um ein Mädchen aus bescheidenen Verhältnissen, das ein Stipendium für eine private Eliteschule erhält und Tag für Tag mit ihren superreichen Mitschülern, Vorurteilen, aber auch mit ihren Gefühlen für zwei Jungen zu kämpfen hat, von denen einer ausgerechnet derjenige ist, der ihr einst das Leben zur Hölle machte ...

      Der Plot ist fast fertig und die ersten Kapitel habe ich auch schon geschrieben, obwohl diese wieder überarbeitet werden müssen, da mir zwischenzeitlich neue Ideen gekommen sind. Ich habe eigentlich mehr Fantasyideen als welche für realistische Jugendbücher, aber da ich bisher noch kein Manuskript abgeschlossen habe, schien es sinnvoll, erst einmal über eine Welt zu schreiben, die ich kenne, bevor ich eine neue entwerfe.

      Meine Ideen schreibe ich mir immer auf, aus Angst, dass sie sonst verloren gehen. Deshalb habe ich auch immer Stift und Notizblock dabei, egal wohin ich gehe.

      Ich danke dir vielmals für diese tolle Aktion, das spannende Interview mit Marcus Johanus und deine lieben Wünsche! Auch ich wünsche dir viel Erfolg im Leben und bei allem, was du tust.

      Liebe Grüße
      Violetta

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    2. Hallo Violetta,
      ich denke auch, dass man sein Buch nicht nur selbst überarbeiten sondern auch im Nachhinein ins Lektorat geben sollte. Auch denke ich, dass es keine schlechte Idee ist, das Buch vorweg noch Testlesern auszuhändigen. Denn wenn man das Buch selbst geschrieben hat, dann fallen einem einige Fehler gewiss nicht auf.
      Bestimmt ist es schwer Kürzungen vorzunehmen und Stellen zu streichen, die Testlesern als zu langatmig erscheinen und an denen man aus persönlichen Gründen vielleicht hängt. Aber ich denke gerade wenn man sein Buch veröffentlichen möchte, dann muss man in gewisser Weise offen für Kritik sein.

      Der Plot deines Romans hört sich sehr gut an. Ich könnte mir vorstellen, dass du damit eine große Zielgruppe erreichen wirst.

      Ich drücke dir beide Daumen, dass du einen Verlag für dein Manuskript finden wirst :o)

      Dass dir unsere Aktion so gefallen hat, freut mich sehr. Das motiviert uns den Bloggerbrunch auch weiterhin mit (hoffentlich spannenden Themen) ins Werk zu setzen :o)

      Ganz liebe Grüße
      Tanja

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  2. Hallo Violetta,

    ich bin gerade fast neidisch, dass du gar keine Schreibblockaden kennst. xD Wobei du auch ziemlich diszipliniert am Schreiben zu sein scheinst, das ist in meinen Augen immer eine ziemlich gute Vorbeugung. ^^
    Ich glaube allerdings, dass ein erster Satz schon wichtig sein kann. Es gibt erste Sätze, die machen tatsächlich den Einstieg schwer, denn wenn ich schon diesen ersten Satz mehrmals lesen muss, weil er so verschachtelt ist, ich das Bild nicht in den Kopf kriege, es zu viele Informationen auf einmal sind etc., fällt es mir schwer, in die Geschichte hineinzukommen. Klar, wenn es nur ein kurzer Satz ist, dann kommt auch den Folgesätzen mehr Wert zu, aber ich denke, schon der erste Satz ist entscheidend dafür, wie man in das Buch einsteigt - flüssig oder eben eher holprig.
    Wobei du natürlich Recht hast, letztendlich entscheidend dafür, dass der Leser weiterliest, sind die gesamten ersten Seiten, nicht nur der erste Satz.

    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Hi Dana,

      Schreibblockaden kenne ich wirklich nicht, aber vom Diszipliniertsein bin ich weit entfernt. Ich schreibe sehr unregelmäßig, was dazu geführt hat, dass noch kein Projekt auch nur ansatzweise fertig ist. Stattdessen habe ich Plots, Szenen und Fragmente für über 20 Projekte gesammelt. Mir fällt es sehr schwer, mich auf ein Projekt festzulegen. Ich habe mir jedoch fest vorgenommen, wenigstens den ersten Entwurf eines Jugendromans bis Ende dieses Jahres fertigzustellen.

      Schreibst du auch?

      Liebe Grüße
      Violetta

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    2. Hi Violetta,

      na ja, aber du machst ja ein Fernstudium und setzt dich somit vermutlich regelmäßig auseinander, das erfordert schon eine gewisse Disziplin. ^^

      Jein. Also ja, eigentlich schon, aber ich bin seit Monaten nicht mehr dazu gekommen, vor allem, weil ich wegen des Abiturs schlichtweg keine Zeit gefunden habe, mich an die Überarbeitung meines Projektes zu setzen. Das soll sich nach dem Abi aber ändern. ^^

      Ich drück dir die Daumen, dass es dir gelingt, deinen Entwurf fertigzustellen. :)

      Liebe Grüße nochmal ^^

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    3. Hi Dana,

      das stimmt, ich setze mich regelmäßig mit dem Thema Schreiben auseinander, indem ich meine Studienhefte und Schreibratgeber lese und auf Blogs übers Schreiben stöbere, aber viel Schreiben tue ich leider trotzdem nicht. Ich hoffe sehr, dass sich das ändert, wenn ich ab dem Sommer drei Jahre zu Hause bin.

      Ich wünsche dir auch viel Erfolg mit der Überarbeitung deines Projektes. Was genau schreibst du denn?

      Liebe Grüße
      Violetta

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    4. Das Projekt ist ein YA-Fantasy-Roman, an dem ich allerdings schon seit Jahren arbeite - aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben. xD

      Liebe Grüße ^^

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    5. Das hört sich echt spannend an, genau das Genre, das ich lese! Gib bloß nicht auf!

      Liebe Grüße
      Violetta

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    6. Ich geb mir Mühe. :D Wenn du Lust hast, können wir uns ja mal über Mail über das Schreiben austauschen?

      Liebe Grüße :)

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    7. Hi Dana,

      gerne können wir uns auch über Mail über das Schreiben austauschen. Ich kenne nicht viele Leute, die selbst schreiben, umso interessanter ist es, zu erfahren, wie jeder dabei vorgeht und welche Gewohnheiten sich beim Schreiben entwickeln.

      Liebe Grüße
      Violetta

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