6. KW - Einmaliges Lesen

Violetta Leiker | Samstag, 11. Februar 2017 |

Ein Buch, das ich nur einmal lesen kann, egal, ob ich es mag oder nicht, ist "Neunzehn Minuten" von Bestsellerautorin Jodi Picoult. Es hat mir schon gefallen, aber die Thematik schreckt mich ab, es ein weiteres Mal in die Hand zu nehmen. Es geht um Folgendes: Hauptperson des Buches ist Josie, die mit ihrer Mutter, die als Richterin arbeitet, zusammenlebt. Josie kann selbst kaum glauben, dass sie es geschafft hat, einen Platz in der angesagtesten Clique der Schule zu ergattern und obendrein Matt, den beliebtesten Jungen, als festen Freund zu gewinnen. Es scheint, als wäre Josie glücklich, doch kann jemand glücklich sein, der Tag für Tag sein wahres Ich verschleiern muss? Peter Houghton, mit dem Josie in der Kindheit befreundet war, ist das krasse Gegenteil. Er ist ein Außenseiter, der von allen gemobbt wird, bis er sich entschließt, Rache an den Schülern zu nehmen, die sein Leben einst zur Hölle machten. In nur neunzehn Minuten beendet er das Leben vieler Mitschüler, in neunzehn Minuten bricht Josies Welt auseinander, denn es waren vor allem ihre Freunde, denen Peter das Leben genommen hat. Josies Mutter Alex, die die Verhandlung gegen Peter führt, ahnt nicht, wie tief ihre Tochter in die Geschehnisse dieses dramatischen Tages verstrickt ist, denn Josie hütet ein schreckliches Geheimnis ... Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Vor allem aus Josies Sicht, doch auch ihre Mutter Alex, der ermittelnde Polizist Patrick sowie Lacy, Peters Mutter, kommen zu Wort. Es ist hochgradig spannend, die Geheimnisse jeder Person kommen nach und nach ans Licht, sodass man immer weiterlesen will. Die Auflösung des Romans war ein Schock für mich, ich hätte nie gedacht, dass das Buch ein solches Ende nehmen würde ... 

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