5. KW - Dauerbrenner

Violetta Leiker | Dienstag, 31. Januar 2017 |

Ein Buch, das ich immer und immer wieder lesen könnte, ist "Seelen" von Stephenie Meyer. Obwohl ich mich - wie viele andere auch - mit den ersten rund 100 Seiten schwergetan habe, konnte mich dieser 864-seitige Wälzer letzten Endes überzeugen - mehr als das. "Seelen" gehört seit Jahren zu meinen Lieblingsbüchern und ich lese es, wenn mir die Lust danach steht, alle paar Jahre erneut. Wer den Film, aber nicht das Buch kennt, der sollte wirklich zum geschriebenen Wort greifen, denn die Verfilmung wird diesem großartigen Meisterwerk von Bestsellerautorin und Twilight-Schöpferin Stephenie Meyer in keinster Weise gerecht. Ich habe den Film nach der Hälfte abgebrochen, da ich nicht weiter mit ansehen konnte, wie eines meiner Lieblingsbücher verunglimpft wurde. Nachdem man die ersten 100 Seiten überstanden hat (hier hätte die Autorin ruhig etwas kürzen können), kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Idee von Außerirdischen, die menschliche Körper besetzen, ist keineswegs innovativ, wird jedoch von Stephenie Meyer grandios in einen Science-Fiction-Roman eingearbeitet, in dem die Liebe auch nicht zu kurz kommt.

In dem Roman geht es um Folgendes:
Viele Jahre in der Zukunft ist die Erde von Außerirdischen, die sich Seelen nennen, besiedelt worden. Die Seelen schlüpften in die Körper der Menschen und übernahmen die Kontrolle, ohne dass es zu einem Krieg zwischen den beiden Rassen gekommen ist. Aber nicht alle Menschen gerieten in die Fänge der Invasoren. Melanie Stryder, ihrem jüngeren Bruder Jamie und Jared, Melanies großer Liebe, gelang es, sich jahrelang vor den Außerirdischen versteckt zu halten, bis Mel schließlich einen Fehler macht und geschnappt wird ... Die Seele, Wanderer, die ihren Körper besetzt, ist verwirrt, als Mels Erinnerungen auf sie einströmen. Mels Bewusstsein müsste fort sein, aber so leicht gibt sich die rebellische junge Frau nicht geschlagen. Mensch und Seele schließen einen Pakt und machen sich auf in die Wüste Arizonas, wo Melanie Jared und Jamie vermutet. Was sie nicht ahnt: Eine Gruppe Menschen, darunter ihr Onkel Jeb, konnte ebenfalls der Übernahme der Seelen entfliehen, doch die Rebellen sind keineswegs begeistert davon, einem ihrer Feinde Unterschlupf zu gewähren, ganz gleich wie menschlich Wanderer auch wirken mag ...

Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Wanderer geschrieben, hin und wieder bekommt der Leser aber auch Einblick in Mels Gedanken und Erinnerungen.

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