Montagsfrage

Violetta Leiker | Donnerstag, 15. Dezember 2016 |

Auf Svenjas Blog "Buchfresserchen" gibt es seit Ende 2014 die Aktion "Montagsfrage". Jeden Montag wird eine Frage gestellt; man hat sieben Tage Zeit diese auf seinem Blog zu beantworten. Die aktuelle Frage lautet:

Welchen Stellenwert nimmt das Lesen bei deiner Freizeitgestaltung ein?

Meine Antwort:
Lesen ist ein großer Teil meines Lebens. Wenn ich abends vor dem Schlafengehen nicht wenigstens ein paar Seiten gelesen habe, nagt das Gefühl an mir, unverrichteter Dinge zu Bett gegangen zu sein. Doch Lesen ist nicht meine einzige Freizeitbeschäftigung. Ich gehe gerne spazieren und mache ausgedehnte Fahrradtouren mit meinem Vater, schaue mir gerne Serien an (vor allem japanische Anime- und südkoreanische Dramaserien). Puzzles und gigantische Malen-nach-Zahlen-Herausforderungen wende ich als Entspannungstechniken an, denn dabei kann ich meinem Gehirn eine Denkpause geben. Seitdem ich ein dreijähriges Fernstudium bei der Schule des Schreibens angetreten habe, beschäftige ich mich auch mit dem Schreiben, wobei ich die Königsdisziplin, das Schreiben eines Romans, noch nicht zur Vollendung gebracht habe. Aber auch das Planen der Handlung und das Entwickeln der Figuren macht mir großen Spaß, sodass ich bei jeder Gelegenheit in Tagträumen schwelge. Ich versuche in nächster Zeit, mich mehr dem Lesen und weniger den Serien zu widmen, da diese mich zu sehr vom Schreiben ablenken ("Nur noch eine Folge ... Nur noch eine ... Das ist jetzt aber die letzte Folge für heute ... Eine geht noch ... Was? Schon so spät?")

Kommentare:

  1. Romane, die Königsdiszipliin? Ich glaube, jedem Menschen liegen unterschiedliche Dinge. manche haben Probleme mit Kurzgeschichten, andere nicht. Aber es ist schön, dass du etwas gelernt hast!

    Hier ist meine Antwort der Montagsfrage: https://evyswunderkiste.blogspot.de/2016/12/montagsfrage-stellenwert-des-lesens.html

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  2. Hallo Evy,

    natürlich liegen jedem Menschen unterschiedliche Dinge. Für mich gilt das Schreiben eines Romans als Königsdisziplin, da man dafür einfach einen viel längeren Atem braucht. Für einen Menschen wie mich, dem es schwerfällt, konsequent über Monate hinweg an einer Sache dranzubleiben, ist das Romaneschreiben eine große Hürde, die ich allerdings versuchen werde zu überwinden. Zwar wurden schon drei meiner Kurzgeschichten veröffentlicht, aber diese sind in meinen Augen keine "richtigen" Kurzgeschichten. Sie sind kurz, natürlich, aber es handelt sich um keine Momentaufnahmen aus dem Leben eines Menschen, wie es in unzähligen Ratgebern und auch in meinen Studienunterlagen erläutert wird. Hab wohl einfach Glück gehabt, dass den Verlagen meine Geschichten gefallen haben.

    Gelernt habe ich auf jeden Fall eine Menge und - was noch besser ist - seit Beginn des Studiums fabriziert mein Gehirn eine Fülle von Ideen und Szenen, Dialogfetzen und Fragmenten, die mir eines Tages hoffentlich von Nutzen sein werden.

    Liebe Grüße
    Violetta

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