Wölkchens Freitags Fragen #124

Violetta Leiker | Freitag, 25. November 2016 |

Jeden Freitag gibt es zwei neue Fragen bei "Wölkchens Bücherwelt", die es zu beantworten gilt: Eine rund ums Thema Bücher, die andere ist privater Natur. Die aktuellen lauten:

1. Könntest du dir vorstellen, selbst Autor/Autorin zu sein 
oder schreibst du sogar selber Bücher? 

2. Bei welchem Film musst du immer weinen?

Meine Antworten:
1.
Tatsächlich schreibe ich gerade an meinem ersten Jugendroman. Veröffentlicht habe ich bisher nur zwei Kurzgeschichten in Verlagsanthologien, die dritte Kurzgeschichte wird voraussichtlich im März 2017 veröffentlicht und auf der Leipziger Buchmesse in einer Anthologie am Stand des Verlags präsentiert. Mit dem Schreiben begonnen habe ich zeitgleich mit dem dreijährigen Fernstudium bei der Schule des Schreibens, das ich zurzeit noch absolviere. Seitdem sprudele ich vor Ideen, vor allem Fantasy- und Jugendromane spuken in meinem Kopf herum und warten darauf, aufs Papier gebannt zu werden. 

2.
Der Film, bei dem ich immer weine - obwohl ich ihn mittlerweile öfter gesehen habe, als ich zählen kann - ist "Titanic". In der Szene, in der Rose die Finger des erfrorenen Jacks löst und er in die Tiefen des Ozeans hinabgleitet, ist einer der traurigsten Momente, die ich je in einem Film gesehen habe. 

Kommentare:

  1. Fernstudium des Schreibens habe ich heute schon mal gelesen, und dass dann die Ideen so sprudeln, das klingt echt gut. Aber ob ich drei Jahre durchhalte. Das glaub ich nicht, aber ich merke es mir mal. Bei Titanic war ich eher entsetzt, das er unterging. Aber ich bin recht nah am Wasser. Ich weine zwar nicht immer, aber die Augen werden oft feucht.

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    1. Das Fernstudium ist wirklich eine Herausforderung. Am Anfang hatte ich noch sehr viel Motivation, die Aufgaben zu lösen, aber mittlerweile muss ich mich regelrecht dazu zwingen. Das liegt vor allem daran, dass ich jetzt selbst sehr viele Ideen habe und lieber diese verwirklichen möchte, statt mich mit Geschichten abzuplagen, die mir überhaupt nicht liegen. Trotz allem bin ich froh, diesen Schritt gewagt zu haben. Ich habe sehr viel gelernt, verschiedene Genres ausprobiert und zu mir selbst gefunden. Das Studium sollte nur ein Zeitvertreib sein und ein wenig Spannung in meinen Alltag bringen. Stattdessen hat es mir die Augen geöffnet: Ich will mit Leib und Seele Schriftstellerin sein! Und nichts und niemand kann mich von meinem Traum abbringen. Es ist, als hätte ich gar keine andere Wahl. Ich habe das Gefühl, dass das Schreiben von Geschichten meine wahre Berufung ist - und die will ich um jeden Preis erfüllen.

      Wenn du Interesse hast, kannst du bei der Schule des Schreibens kostenloses Informationsmaterial anfordern. Es lohnt sich!

      Liebe Grüße
      Violetta

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